Naturpark Altmühltal – Schwalben beim Nestbau unterstützen

Die Region: Naturpark Altmühltal - Freie Flächen stehen immer mehr unter Druck.

Im Landkreis Eichstätt liegt ein Teil des Naturparks Altmühltal. Hier finden sich zahlreiche Bach- und Trockentäler. Buchenwälder und Wacholderheiden wechseln sich ab mit Mischwäldern. Auch landwirtschaftlich genutzte Hochebenen spielen eine bedeutende Rolle in dieser vielfältigen Landschaft. Die wirtschaftliche Entwicklung fordert leider auch hier ihren Tribut. Neue Straßen, Gewerbegebiete und Bauflächen tragen zur Versiegelung des Bodens bei. Dazu kommt die Intensivierung der Landwirtschaft. In der Region leben unter vielen anderen Vogelarten auch die Rauch- und die Mehlschwalbe. Für sie wird es immer schwieriger, Baumaterial für ihre Nester und ausreichend Insekten für sich und ihre Jungen zu finden.

Das Projekt: Mit Nisthilfen, Blühstreifen und Aufklärung der Schwalbe helfen.

Um der Schwalbe zu helfen, haben sich die Mitglieder der „Starthilfe für Schwalben“ drei Ziele gesetzt. Zum einen sorgen sie dafür, dass genügend Nistmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Sie bringen künstliche Nisthilfen an und sorgen durch das Anlegen von Lehmpfützen für zusätzliches Material zum Nestbau. Zum Zweiten legen die Naturschützer gezielt Blühstreifen an. In ihnen entwickeln sich Insektenbestände, die den Schwalben als Nahrung dienen. Und schließlich betreiben die Helfer des Projektes Aufklärungsarbeit bei den Anwohnern. Sie überzeugen ihre Gesprächspartner von der Schönheit und dem Wert der Schwalbenpopulation und tragen dazu bei, dass die Nester in Stallgebäuden und an Hauswänden nicht nur toleriert, sondern mit Freude angenommen werden.

Der Nutzen: Eine einzigartige Kulturlandschaft wird erhalten.

Farbenprächtige Blütenwiesen, nützliche Kotbretter unter Schwalbennestern, einfache Nisthilfen – die Maßnahmen des Projektes können allesamt relativ leicht umgesetzt werden, auch wenn sie durchaus arbeitsintensiv sind. Sie zeigen außerdem, dass es viel bewirkt, für Umweltanliegen aktiv zu argumentieren und zu werben. Die Menschen der Region sind immer häufiger gerne dazu bereit, ihren Beitrag zum Vogelschutz zu leisten – und sei es auch nur, indem sie Schwalbennester an ihren Gebäuden nicht mehr entfernen.

5%

Aktuell gehen 5 % aller Spenden für die 18 Umweltprojekte an die Schwalbe.

  • grün: 5 % für die Schwalbe
  • grau: Spenden für weitere Umweltprojekte