Leverkusen – Wertvolle Bäume pflegen, um dem Siebenschläfer Rückzugsmöglichkeiten zu bieten

Die Region: Obst- und Laubbäume in Leverkusen.

Mitten in einem der größten Ballungsräume Europas, der Großstadtregion Köln/Düsseldorf, gibt es noch heute Biotope, die seltene Tiere und Pflanzen beherbergen. In Leverkusen wachsen eindrucksvolle Obstbäume, die traditionelle Sorten tragen – wie etwa den Tulpenapfel oder die Regenbirne. Auch alte Eichen und Buchen finden sich in der urbanen Landschaft. Man beobachtet hier, neben dem Siebenschläfer, seltene Spezies wie den Hirschkäfer, den Waldkauz oder die Hohltaube.

Das Projekt: Alte Kulturlandschaften im Ballungsgebiet erhalten.

Der NABU Leverkusen hat sich zum Ziel gesetzt, die Naturräume mitten im Stadtgebiet so zu erhalten und zu pflegen, dass sie auch in Zukunft Heimat für bedrohte Tierarten bleiben können. Die Projektmitarbeiter pflegen alte Obstbäume und pflanzen neue Bäume auf den traditionellen Wiesen. Durch eine im Höhlenbau des Siebenschläfers installierte Webkamera kann der Erfolg des Projektes beobachtet werden. Wer auf YouTube „Siebenschläfer NABU Leverkusen“ eingibt, erhält interessante Einblicke in den Alltag des Siebenschläfers und seiner Jungen.

Der Nutzen: Siebenschläfer und andere Höhlenbrüter behalten ihre Heimat.

Das Projekt trägt dazu bei, alte Wälder auch im Großstadtbereich zu erhalten, die Lebensraum für zahlreiche Tierarten bieten. Der Einsatz moderner Medien, wie die Live-Cam im Nistkasten des Siebenschläfers, trägt viel zur Unterstützung des Projektes bei. Nicht nur der Siebenschläfer profitiert von dem Erhalt der Bäume und Obstwiesen, sondern auch viele weitere Arten, wie Steinkauz und Schwarzspecht.

4%

Aktuell gehen 4 % aller Spenden für die 18 Umweltprojekte an den Siebenschläfer.

  • grün: 4 % für den Siebenschläfer
  • grau: Spenden für weitere Umweltprojekte