Spreewald – Feuchtwiesen für den Weißstorch erhalten

Die Region: Kulturlandschaft aus Wasser und Wiesen.

Die Biotopvielfalt des Spreewaldes aus Wiesen, Bächen und Gehölzen wurde 1991 als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt, da sie große Bedeutung für den Artenschutz und den Moor- und Klimaschutz hat. Die extensiv bewirtschafteten Wiesen und Weiden bieten dem Weißstorch ein großzügiges Nahrungsangebot. Deshalb ist dieses einzigartige Schutzgebiet einer der größten Lebensräume für Weißstörche in Deutschland.

Das Projekt: Wiesen für den Weißstorch im Spreewald erhalten.

In den letzten Jahren ist die Population der Weißstörche im Spreewald unter Druck geraten. Für die Landwirte lohnt sich die Bewirtschaftung kleiner Feuchtwiesen oftmals nicht mehr, wodurch sie verbuschen. Dadurch verliert der Weißstorch wertvolle Lebensräume. Das Projekt – das gemeinsam mit Landwirten aus der Region durchgeführt wird – setzt genau hier an: Fachleute wählen Nahrungswiesen aus, die für den Storch wichtig sind. Zum passenden Zeitpunkt werden diese Wiesen schonend gemäht. Im Frühjahr halten die Landwirte die Wiesen gezielt feucht bzw. überfluten sie. So können sich dort Frösche und Fische ansiedeln.

Der Nutzen: Lebensraum für seltene und gefährdete Arten.

Die engagierte Pflege der Wiesen verschafft den Störchen eine vielfältige Nahrungsgrundlage. Diese brauchen sie dringend nach ihrer anstrengenden Rückreise aus dem Süden Afrikas. Das Mähen der Spreewaldwiesen erhält zudem die gesamte artenreiche Kulturlandschaft des Spreewalds. Es sorgt auch dafür, dass etwa Sumpfdotterblume, Beinwell, Schwertlilie, Großer Feuerfalter, Kranich und Bekassine hier weiterhin heimisch bleiben.

3%

Aktuell gehen 3 % aller Spenden für die 18 Umweltprojekte an den Weißstorch.

  • grün: 3 % für den Weißstorch
  • grau: Spenden für weitere Umweltprojekte